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News

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Slutwalk in Berlin am 13. August 2011

Der Slutwalk war ein voller Erfolg. Die Anzahl der Teilnehmer wird von den Veranstalterinnen mit 3500 angegeben. Ich denke es werden eher so zwischen 1000 und 2000 gewesen sein. Das Wetter und die Temperaturen waren an diesem Tag ganz toll, so dass auch manche Frauen leicht bekleidet oder oben ohne und ich auch nackt demonstrieren konnten. Mein Foto mit dem Brautschleier ist unter anderem in der Bild am Sonntag erschienen mit einem wohlwollenden Artikel unter dem Titel: Die Demo der stolzen "Schlampen". Hier der Text:

In ganz Deutschland gingen gestern ziemlich sexy Frauen gegen Sexismus auf die Straße. Ihre selbstgebastelten Pappschilder lassen keinen Zweifel daran, warum diese Frauen hier sind: "Ich habe keine Lust darüber nachzudenken, was passiert, wenn ich keinen BH trage." "Viva la Vulva" oder "ich entscheide, wann ich meinen Rock ausziehe". In Strapsen, Push-up, Netzstrümpfen oder einfach nur nackt demonstrierte gestern Tausende Frauen in vielen deutschen Großstädten beim "SlutWalk" (dt: Schlampenmarsch) für ihr Recht, einfach nur sexy zu sein. Allein in Berlin gingen fast 2000 stolze Frauen auf die Straße. "Wir haben es satt, in einer Gesellschaft zu leben, in der Belästigungen und sexuelle Übergriffe verharmlost werden und den Betroffenen eine Mitschuld gegeben wird," ruft eine junge Frau im roten Korsett mit einem Megafon über den Kurfürstendamm. Ausgelöst hatte das weltweite Phänomen der Schlampenmärsche ein Mann: Michael Sanguinetti. Der kanadische Polizeibeamte empfahl Frauen bei einer rede, sich nicht wie Schlampen anzuziehen, um nicht zu Opfern zu werden.Mit seinen Worten löste er eine Welle der Entrüstung aus, die sich auf der ganzen Welt verbreitete. "Wenn ich an den Po gegrapscht werde und einer sagt: Selbst schuld, deine Hose war ganz schön eng, dann ist das eine Frechheit", regt sich Helena Mikas (55) auf und reißt ihr Schild "Alles Schlampen, auch Mutti" in die Höhe. Am Rande des Marsches staunen die Spaziergänger, eine ältere Dame hält ihrem Mann die Hand vor die Augen, ein junger Mann ruft vom Fahrrad: "Ohr Scheißfeministen."

Soweit der Text der Zeitung. Ich wünsche mir, dass immer mehr Frauen den Mut haben, sich sexy und freizügig in der Öffentlichkeit zu zeigen. Nicht nur am Slutwalk, sondern auch im Alltag. Und dass Männer das auch sehen dürfen. Und ihnen nicht die Augen zugehalten werden, wenn sie eine nackte Frau sehen. Mich zum Beispiel. Und dass sie nicht auf die Idee kommen, das sei ein Angebot und sie dürften übergriffig werden. Und wenn wir immer mehr Frauen werden, die sich das trauen, dann wird das auch langsam in den begriffsstutzigsten Männerhirnen ankommen: Mein nackter Körper hat nix mit Sex zu tun. Fotos dazu siehe unter ../beitraege/Stadterotiker.html

 

Nacktradeln vom 16. - 23. August 2011

Unsere Nacktradeltour war dieses Jahr wieder ein voller Erfolg. Diesmal waren wir zu fünft. Meine Zwillingsschwester ist ganz unverhofft und kurzfristig mitgeradelt. Unsere Tour ging von Bernau nach Eichhorst, Warnitz, Gut Schmarsow, Pasewalk. Wegen Knieproblemen von Wolfgang sind wir drei dann mit dem Zug zurück. Rita und Horst sind dann noch weiter über Uckermünde, Fähre nach Kamminke bis nach Zinnowitz und dann in drei Tagen zurück nach Garz. Fotos folgen

Durch die Scham hindurch - Über die Kraft des sich Zeigens

In der Herbst-Ausgabe der Zeitschrift WEGE ist ein 4-Seiten-Artikel von Anita mit dem o.g. Titel erschienen. Das Thema der Ausgabe: SEXUELLE IMPULSE. Die Beiträge vermitteln eine avantgardistische Sichtweise auf das Thema Sexualität und lösen viele Aha-Erlebnisse aus. Das Heft hat 84 Seiten und kostet 5,50 Euro. Es kann per mail bestellt werden oder über unsere Bücherseite.

Besucher-Feedback

1. Mit großen Augen habe ich Eure Homepage entdeckt und mich unglaublich gefreut: Über Euer Anliegen, Euere Projekte, Euere Art und Weise der Präsentation. Menschlich seid ihr, natürlich, begeisternd, ansteckend und attraktiv! Was so gelungen ist, verdient viele Komplimente.

2. Ich bin wirklich berührt: Von Inhalt und Form. ich muss immer wieder feststellen, dass Euere Themen den Zeitgeist treffen. Würden sich alle so annehmen, wie sie sind und verstehen, sich auch so aushalten zu dürfen, hätten wir eine ehrlichere und friedlichere Welt.

3. Vor kurzem hat ein Freund mir „Schöner Sexen“ empfohlen und obwohl ich noch nicht mal ganz durch bin, muss ich doch schon ein kurzes Danke an euch schicken!! Tut so was von gut!! Da erlebe ich schon beim puren Lesen so etwas wie natürliche Schönheit, die aus den Seiten spricht. Ich hab schon vor der Lektüre ab und an bewusst mal was ohne Klamotten gemacht (ist eben einfach ein natürliches Bedürfnis ... aber wem sage ich das :-)) aber animiert von euren Zeilen weite ich das gerade genussvoll aus. Wer den eigenen Körper mögen lernen möchte (die meisten können das ja kaum noch ...), kommt an nackt nicht vorbei :-) Bin glücklich, dass es das Buch auf dem Markt gibt, nicht zuletzt heilsam für alle, die auch Missbrauch in der ein oder anderen Form erlebt haben, das werde ich noch vielen Freunden und Klienten empfehlen!! Anke

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©Foto Benedikt Wohlleben

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©Fotos Helmut Westerdorf

 

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© Fotos Helmut Westerdorf

 

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